Röstverfahren

Das Langzeit-Röstverfahren

Das Langzeit-Röstverfahren dauert ca. 25-30 Minuten und wird bei 160-210 Grad Celsius durchgeführt. Bei diesem schonenden Röstvorgang findet ein Säureabbau statt. Während dem Langezeit-Röstprozess verliert der Kaffee durch den Entzug von Feuchtigkeit etwa 20 Prozent seines Gewichtes. Im Unterschied zum industriellen Rösten, bei dem Chargen von 50kg und mehr geröstet werden, können beim Langzeit-Röstverfahren nur etwa 2kg je Vorgang verarbeitet werden. Das Langzeit-Röstverfahren ist ein echtes Handwerk. Es bedeutet nicht nur einen hohen Aufwand, sondern verlangt auch ein großes Maß an Geduld, Fingerspitzengefühl und Erfahrung.

Nach der Röstung werden die Bohnen durch Ventilatoren schonend abgekühlt. Jede Charge wird anschließend kontrolliert, per Hand verlesen und entsteint. Aber das Langzeit-Röstverfahren lohnt: Nur so kann sich das Aroma der Bohnen perfekt entfalten.

Qualität und Aroma

Hinzu Logistik und Lagerhaltung. Für das perfekte Aroma darf die Bohne auch nicht lange gelagert werden. Daher wird immer frisch und nach Bedarf geröstet. Nur so lässt sich eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten.

Schließlich werden je nach Sorte auch unterschiedliche Temperaturen und Zeiten benötigt, um das Aroma der Bohnen richtig entfalten zu können. Jede Kaffeesorte besitzt ein eigenes Röstprofil – und nur so kann der Charakter der Bohne vollends zur Geltung kommen.

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